Tresen-Bericht vom 10. Januar 2017 weitergesagt von Salama

DEFA Kino am 29.Juni :: Der verlorene Engel

Beginn: 20:00 Uhr

Und wieder gibt es einen der Kellerfilme bei uns zu sehen…in dieser Woche ist es „Der verlorene Engel“, ein Film aus dem Jahre 1966. Der Film wurde 1966 verboten und kam erst 1971 in einer verstümmelten Fassung in die Kinos der DDR.

Der Film beginnt mit Schrift- und Bildeinblendungen der Gedenk-Skulpturen Ernst Barlachs für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Magdeburg, Kiel und Hamburg, die von den Nationalsozialisten beseitigt wurden. Im Hintergrund sieht man eine Luftaufnahme der Stadt Güstrow. Die Kamera umfliegt den Dom von Güstrow, in dem ebenfalls eine Skulptur Barlachs hing, die aber in der Nacht vom 24. August 1937 auch gestohlen wurde. Hier beginnt die Geschichte eines Tages im Leben dieses Künstlers.

Ernst Barlach hat in dieser Nacht einen unruhigen Schlaf und wird durch das Klingeln des Telefons endgültig geweckt. Als er die Treppe herabsteigt, hatte seine Lebensgefährtin Marga Böhmer schon den Hörer abgenommen und bekommt die Nachricht, dass Der Schwebende, wie der Engel richtig heißt, aus dem Dom abtransportiert wurde. Schon seit längerer Zeit haben sich Barlach und seine Partnerin von der Außenwelt abgeschottet, weil er Übergriffe der Nazis befürchtet. Er könnte noch Deutschland verlassen, doch wovon sollten sie beide leben? Er ist kein Kommunist und will auch keiner werden. Trotzdem gewährte er von den Nazis zusammengeschlagenen Genossen, wie einem Kutscher, Obdach in seinem Atelier und verewigte sie in seiner Kunst. Auch die linken politischen Standpunkte seiner Künstlerkollegen Käthe Kollwitz und Otto Nagel bewundert er, ohne selbst den Mut dazu aufzubringen, diese zu vertreten. Von den nationalsozialistischen Machthabern wird Ernst Barlach als undeutscher, bolschewistischer und entarteter Künstler eingestuft. Seine Werke wurden zum Teil beschlagnahmt und man forderte von ihm den „freiwilligen“ Austritt aus der Akademie der Künste. Er, der 1914 sich noch für den Krieg begeisterte und sich mit Deutschland einig sah, hat inzwischen seine Meinung geändert, was auch an seinen Arbeiten abzulesen war. Nun fühlt er sich als Fremder im eigenen Land, ist gebrochen und hat aufgegeben. Ich werde nicht mehr gebraucht, mit diesem Blick schaut er durch sein Atelier. Er stellt sich die Frage: „Wissen meine Figuren mehr als ich?“

Dieser Film beschäftigt sich immer wieder mit Barlachs Gedanken. Er stellt fest, dass er immer gern allein war und doch nicht einsam. Während eines Spazierganges trifft er eine Holzsammlerin, der er einst mit einer Skulptur ein Denkmal gesetzt hat. Doch auch mit ihr entwickelt sich kein entspannter Dialog. Sein Drang nach Ruhe wird immer stärker und er kommt immer mehr zu dem Schluss, dass nur der Tod die wahre Ruhe bringt. Sein Drang, sich das Leben zu nehmen, wird immer größer…

(Quelle: Wikipedia)
Kulinarisches: wie gewohnt….SOLJANKA =)
Anschließende Diskussionsrunde… =)

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Tresen-Bericht vom 30. Mai 2017 weitergesagt von Salama

DEFA Kino am 15.Juni :: Anton der Zauberer

Beginn: 20:00 Uhr

Diese Woche zeigen wir euch mit „Anton der Zauberer“ einen Film aus dem Jahre 1978.

Der Film war ein großer Publikumserfolg in der DDR – Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller wurden für ihren „Beitrag zur Entwicklung der sozialistischen Filmkomödie“ staatlich ausgezeichnet.

(Quelle: Wikipedia)

Der Automechaniker Anton Grubske (Ulrich Thein) hat das so genannte »goldene Händchen« und immer wieder Ideen, wie man aus Alt Neu macht. Er entgeht mit List 1945 der Kriegsge- fangenschaft und heiratet die Tochter (Anna Dymna) seines alten Lehrmeisters, übernimmt dessen Werkstatt und schröpft nun die Großbauern. Das Geld deponiert er bei seiner alten Freundin Sabi- ne (Barbara Dittus), die es durch Schiebereien noch zu vermehren weiß. Anton wird Millionär und landet wegen der illegalen Geschäfte in der Strafanstalt. Sabine setzt sich mit der Million in die Schweiz ab. Doch das Gefängnis tut Antons Karriere keinen Abbruch. Nach verbüßter Haft wird er zum Experten für Ersatzteil- beschaffung des Traktorenwerkes.

(Quelle: Amazon Produktrezension“)

Kulinarisches: wie gewohnt….SOLJANKA =)
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Tresen-Bericht vom 30. Mai 2017 weitergesagt von Salama

DEFA Kino am 1. Juni :: Wenn Du groß bist, lieber Adam

Beginn: 20:00 Uhr

Mit „Wenn Du groß bist, lieber Adam“ zeigen wir euch wieder einen Kellerfilm aus dem Jahre 1965.

Der Film wurde noch vor der Fertigstellung 1966 verboten, die Tonspur teilweise zerstört und nach seiner Rekonstruktion erlebte er dann endlich 1990 seine Premiere.

Adam ist ein gewitzter Junge, der oft allein ist. Die Mutter studiert in Schwedt, während der Vater Sepp Tember in Dresden als Ingenieur in einem Elektro-Betrieb tätig ist. Vor allem der Freund der Familie, Pfarrer Konstantin, fördert Adams Geist durch philosophische Schriften. Eines Tages folgt Adam und Sepp ein Schwan in eine Bahn. Als dieser aus der Bahn befördert werden soll, weil er keine Fahrkarte hat, kauft Adam für ihn ein Ticket. Wenig später rudern Vater und Sohn auf einem Moritzburger Teich, als der Schwan eine Taschenlampe ins Boot wirft. Zu Hause reinigt Adam die Lampe und Sepp lügt mal wieder, dass er viel weniger Zigaretten geraucht hat, als Adam annimmt. Adam leuchtet ihn mit der Lampe an und Sepp schwebt für einige Sekunden in der Luft. An der Haushälterin probieren beide die Lampe ebenfalls aus und wissen bald, dass ihr Licht Lügner zum Schweben bringt – je stärker die Lüge, desto höher schwebt der Lügner…

(Quelle: Wikipedia)

Kulinarisches: wie gewohnt….SOLJANKA =)
Anschließende Diskussionsrunde… =)

Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

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Tresen-Bericht vom 2. August 2016 weitergesagt von Salama

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